Partner und Förderer
Ermöglicht wurde die Studie aus Mitteln des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Stiftung Präventivmedizin des Kuratoriums für Heimdialyse und Nierentransplantation e.V. (KfH).
Förderzeitraum:
BMBF 2009 – 12/2016
KfH 2009 – 03/2019

Industrielle Partner
Die Studie wird bzw wurde durch folgende Industriepartner unterstützt:
Hyperkaliämie
Beschreibung der Risikofaktoren für Hyperkaliämie
Einfluss von Kalium auf das Outcome nach 2 und 4 Jahren nach Einschluss
genetische Analysen
Innerhalb dieser Zusammenarbeit werden Gensequenzen bestimmt und analysiert um genetische Faktoren zu identifizieren, die das Risiko für die Entwicklung einer chronischen Nierenerkrankung beeinflussen und zu unterschiedlichen Verläufen beitragen.
Die Analysen werden zum Teil am Universitätsklinikum in Freiburg durchgeführt.
Identifizierung und klinische Validierung von Biomarkern
Ziel des Forschungsvorhabens ist es durch Untersuchung ausgewählter Biomarker die Pathomechanismen, die zu einer Progredienz der chronischen Nierenerkrankung (CKD) führen, besser zu verstehen, um darauf basierend bestimmte Biomarker auszuwählen, mit deren Hilfe sowohl die Diagnose, also auch die Prognoseabschätzung und ggf. das Therapiemonitoring bei individuellen Patienten in verschiedenen Krankheitsstadien verbessert werden kann.
genomweite Assoziationsstudie (GWAS)
Ziel ist es, geeignete genetische Variationen zu identifizieren, die eine Rolle bei der Entstehung und Progression der Nierenerkrankungen bzw. für das Auftreten von Nierenerkrankungen-assoziierten Folge-/Begleiterkrankungen wie z.B. Diabetes, Hypertonie, Myokardinfarkt und Herzinsuffizienz spielen könnten. Diese genetischen Variationen könnten somit Aufschluss über den zugrundeliegenden Pathomechanismus und/oder die Progressionswahrscheinlichkeit geben.
Im Rahmen einer umfangreichen Forschungskooperation mit der Firma Evotec werden verschiedene Analyseplattformen eingesetzt, um ein tiefergehendes molekulares Verständnis von Patientenproben zu ermöglichen. Die Plattformen kombinieren Hochdurchsatz-Proteom-, Hochdurchsatz-Transkriptom- sowie eine integrierte Datenanalyse. Darüber hinaus unterstützt die Firma Evotec die Studienstruktur.
In Zusammenarbeit mit der Firma Fresenius wurde ein Risikokalkulator zur Vorhersage von kardiovaskulären Ereignissen entwickelt. Darüber hinaus unterstützt die Firma Fresenius Medical Care die Studienstruktur.
Ziel des Forschungsvorhabens ist es durch Untersuchung ausgewählter Biomarker die Pathomechanismen, die zu einer Progredienz der chronischen Nierenerkrankung (CKD) und kardiovaskulären Komplikationen führen, besser zu verstehen.
- Amgen: Unterstützung der Studienstruktur
- Dicerna: Untersuchungen zur Rolle von Oxalatkonzentrationen bei Patienten mit chronischer Nierenerkrankung
- Takeda: Eisenparameter bei Patienten mit chronischer Nierenerkrankung
- Vifor: Eisenparameter bei Patienten mit chronischer Nierenerkrankung
- Travere: Analysen zum Verlauf von zwei bestimmten Erkrankungen der Nierenkörperchen (Glomerulonephriten; FSGS- und IgA-Nephrophatie). Diese Arbeiten erfolgen im Rahmen einer Forschungskooperationen mit dem Univeristätsklinikum Aachen.
Internationale Partner und Konsortien
Die GCKD-Studie ist darauf angelegt, mit anderen Kohortenstudien zu kooperieren, um den Erkenntnisgewinn zu optimieren. Enge Kontakte bestehen insbesondere mit der
- nationalen Kohortenstudie in den USA (CRIC = Chronic Renal Insufficiency Cohort; Leiter: Dr. Harv Feldman, Philadelphia) mit ca. 4000 Patienten
- nationalen Kohortenstudie in Japan (CKD-JAC = Chronic Kidney Disease-Japan Cohort; Leiter: Dr. Enuy Imai, Nagoya) mit ca. 3000 Patienten
- nationalen Kohortenstudie in India (ICKD = Indian Chronic Kidney Disease Study, PI: Dr. Seema Baid-Agrawal, Berlin, Dr. V.Jha , Chandigarh), erwarteter Start 2012, mit ca. 5000 Patienten geplant.
Die Einschlusskriterien und die Struktur dieser Studien sind ähnlich der der GCKD Studie. Insbesondere die Definitionen von Krankheitsmerkmalen, Diagnosen und Endpunkten wurden bei der Planung der GCKD Studie bewusst an die der CRIC Studie angelehnt. Dadurch ist von vornherein eine weitegehende Vergleichbarkeit gegeben, die es einerseits ermöglichen wird, für bestimmte Analysen die Fallzahlen zu erhöhen, andererseits aber auch




