Navigationslinks überspringen
Aktuelles
GCKD Fakten & Zahlen
Wir über uns
Leitungsgremium
Projektzentrale
Kooperierende InstituteKooperierende Institute erweitern
Regionale TeamsRegionale Teams erweitern
Kooperierende Praxen
Beteiligte Universitätsklinika
Finanzierung
Hintergrund
Substudien
Kontakt
Internationale Partner
Ärzteinfos
Praxisinfos
Patienteninfos
Rezepte
Publikationen
GCKD-Publikationen
Andere Publikationen
Glossar
Impressum
GCKD > Wir über uns > Hintergrund
 
      Hintergrund

Chronische Nierenerkrankungen stellen ein zunehmendes Gesundheitsproblem mit erheblichen sozioökonomischen Auswirkungen dar. Über  10% der Bevölkerung sind betroffen. Die  Prognose dieser Patienten wird durch zwei wesentliche Risiken bestimmt:

  • das Fortschreiten des Nierenfunktionsverlustes bis hin zur Notwendigkeit von Nierenersatztherapie und
  • ein überproportional erhöhtes kardiovaskuläres Risiko mit erhöhter kardiovaskulärer Sterblichkeit.

Der Verlauf der chronischen Nierenerkrankung und die Entwicklung kardiovaskulärer Begleiterkrankungen ist sehr variabel. Welche Faktoren das jeweilige Risiko und Heterogenität der Verläufe bestimmen, ist weitgehend unklar. Bluthochdruck und Eiweißausscheidung im Urin beispielsweise sind anerkannte Risikofaktoren für die Progression einer Nierenerkrankung, die aber zusammen genommen nur einen Teil der Variabilität des renalen Funktionsverlustes erklären. Gleichermaßen erklären traditionelle kardiovaskuläre Risikofaktoren, die für die Allgemeinbevölkerung gelten, das erhöhte Risiko Nierenkranker nicht ausreichend.

Die Unterschiedlichkeit des Verlaufs von Nierenerkrankungen und die Schwierigkeit homogene Subpopulationen zu definieren, trägt dazu bei, dass die Zahl von kontrollierten Behandlungsstudien viel niedriger ist als auf anderen Gebieten in der Medizin.

Damit besteht das Risiko, dass Nierenkranke nicht vom medizinischen Fortschritt profitieren.

Die GCKD- Studie soll wissenschaftliche Erkenntnisse über neue diagnostische Möglichkeiten bringen und Grundlage für verbesserte und spezifische Therapien sein.