Navigationslinks überspringen
Aktuelles
GCKD Fakten & Zahlen
Wir über uns
Leitungsgremium
Projektzentrale
Kooperierende InstituteKooperierende Institute erweitern
Regionale TeamsRegionale Teams erweitern
Kooperierende Praxen
Beteiligte Universitätsklinika
Finanzierung
Hintergrund
Substudien
Kontakt
Internationale Partner
Ärzteinfos
Praxisinfos
Patienteninfos
Rezepte
Publikationen
GCKD-Publikationen
Andere Publikationen
Glossar
Impressum
Glossar 
GCKD > Glossar
 

 

A–B–C–D–E–F–G–H–I–J–K–L–M–N–O–P–Q–R–S–T–U–V–W–X–Y–Z

Arterielle Hypertonie, Hypertonie, auch hoher Blutdruck: Nach den Richtlinien der Hochdruckliga unterscheidet man folgende Stadien: 
             

 

   systolisch
    (mm Hg)

   diastolisch
    (mm Hg)

optimal

< 120

<80

normal

120-129

80-84

hochnormal

130-139

85-89

Grad 1

140-159

90-99

Grad 2

160-179

100-109

Grad 3

< 180

> 110


CKD: Chronic Kidney Disease: Chronische Nierenerkrankung

Dialyse
ist ein Blutreinigungsverfahren, das bei Nierenversagen als Ersatzverfahren zum Einsatz kommt. Die Dialyse ist neben der Nierentransplantation die wichtigste Nierenersatztherapie bei chronischem Nierenversagen und eine der Behandlungsmöglichkeiten bei akutem Nierenversagen.


Eiweißausscheidung (auch Proteinurie genannt) bezeichnet das Auftreten von Eiweiß im Urin. Die Grenze für eine normale Proteinauscheidung wird mit weniger als 150 Milligramm pro Tag angesetzt. Eine erhöhte Eiweißausscheidung kann ein harmloses, vorübergehendes Ereignis sein und wird dann als benigne reversible Proteinurie bezeichnet. Anhaltend erhöhte Eiweißmengen im Urin sind allerdings nicht nur die Folge verschiedenster Erkrankungen, sondern auch eine wichtige eigenständige Ursache für das Fortschreiten einer Nierenerkrankung.

Funktionelle Genomik: Untersuchungen der Gesamtheit der vererbbaren Informationen eines Lebenwesens.

GCKD-Studie: German Chronic Kidney Disease Studie: Deutsche Studie zu chronischer Nierenerkrankung

homogene Subpopulation: Aufgrund gemeinsamer Eigenschaften aus einer Kohorte zusammengefasste Probanden.

Identifikationsdaten: im Sinne des Datenschutzes sind persönliche Daten anhand derer eine Person eindeutig zugeordnet werden kann: Dazu gehören Name, Geburtsdatum und ähnliche. Diese Daten werden im Rahmen der GCKD-Studie nicht gesammelt und ausgewertet.

Kardiovaskuläre Risikofaktoren: Zu den kardiovaskulären Risikofaktoren zählen: arterielle Hypertonie, Diabetes mellitus, erhöhte Blutfette, Rauchen, positive Familienanamnese bzgl. kardiovaskulärer Erkrankungen. Als nicht beeinflussbare Risikofaktoren gelten: männliches Geschlecht  und höheres Lebensalter. Je mehr Risikofaktoren vorhanden sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, an kardiovaskulären Erkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder arterieller Verschlusskrankheit zu erkranken.

Kohortenstudie: Unter einer Kohorte versteht man eine Gruppe von Personen, die eine bestimmte Gemeinsamkeit in Ihrem Lebenslauf aufweisen. Je nach definierendem Merkmal unterscheidet man z.B. Geburtskohorten, Einschulungskohorten, Scheidungskohorten und viele andere mehr.Wenn man mit einer bestimmten Kohorte eine Studie durchführt, spricht man von einer Kohortenstudie.

Metabolomics: Gesamtheit der endogenen und exogenen Stoffwechselprodukte eine Organismus zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Niereninsuffizienz: Von Niereninsuffizienz spricht man, wenn die Nierenfunktion eingeschränkt ist. Dies zeigt sich  zum Beispiel in einer Veränderung der GFR (Glomerulären Filtrationsrate). Die Stufe 3 der Niereninsuffizienz, die für diese Studie Voraussetzung ist beginnt bei einer GFR von 30ml/min/1,73mm2.

Nierenersatztherapie wird nötig, wenn die Nierenfunktion nicht mehr ausreicht. Als Verfahren kommen entweder die Nierentransplantation oder Dialyse in Frage.

Proteomics: Gesamtheit der zu einem Zeitpunkt von RNA in Strukturproteine und Enzyme umgeschriebenen RNA.

Pseudonymisierung: Pseudonymisieren ist das Ersetzen des Namens oder an der Identifikationsmerkmale durch ein Kennzeichen zu dem Zweck die Bestimmung des Betroffenen auszuschließen oder wesentlich zu erschweren" (§ 3 Abs.6 BDSG). Anders als bei der Anonymisierung wird bei der Pseudonymisierung der Bezug von Informationen zu einer bestimmten Person nicht endgültig aufgehoben. Durch eine Zuordnungsregelung können diese Informationen durch eine festgelegte (in der Zuordnungsregelung bestimmten) Stelle nachträglich wieder zugeordnet werden. 

Transplantation: Als Nierentransplantation bezeichnet man die operative Übertragung einer Niere in einen Organismus. Sie ist neben der Dialyse eine Behandlungsmöglichkeit in der Nierenersatztherapie und wird durchgeführt bei terminaler Niereninsuffizienz (endgültigem Nierenversagen) beziehungsweise dem Verlust beider Nieren.